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Alt 28.11.2008   #1
Würfelbude
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Standard Rechte wählen SPD und CDU

Ich halte ja von solchen Studien und Umfragen wenig. Wozu dienen sie? Wenn ich dann schon diese Verurteilungen lese wie:
Zitat:
Rund ein Viertel aller Deutschen sind zum Beispiel ausländerfeindlich und das sind bei einer Gesamtbevölkerung von 82 Millionen eine ganze Menge.
kann ich mir sehr gut vorstellen, wozu dieser Kram dienen soll.

Rechtsextremismus ist ein Massen-Problem in Deutschland: Rund ein Viertel aller Deutschen ist ausländerfeindlich, im Süden leben die meisten Antisemiten und im Osten stimmen in Bundesländer wie Sachsen-Anhalt fast 40 Prozent der Menschen fremdenfeindlichen Aussagen zu - soviel wie noch nie zuvor. Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: Insgesamt sinkt die Zustimmung zu rechtsextremen Aussagen - wenn auch nur leicht.


Wer hätte das gedacht? Die meisten fremdenfeindlichen Menschen wählen nicht NPD oder Republikaner, sondern CDU und SPD. Und die meisten Antisemiten leben nicht im Osten, sondern im Süden Deutschlands: Bayern ist mit 16 Prozent der Spitzenreiter, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit über 13 Prozent. Eine Studie der Uni Leipzig im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) über die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in Deutschland hält einige Überraschungen bereit – und es überwiegen die negativen.

Rund ein Viertel aller Deutschen sind zum Beispiel ausländerfeindlich und das sind bei einer Gesamtbevölkerung von 82 Millionen eine ganze Menge. Merkwürdigerweise führen vor allem Flächenstaaten wie Bayern, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt - alle mit einem Anteil von weit über 30 Prozent - die Tabelle der ausländerfeindlichsten Bundesländer an. Dabei leben die meisten Migranten in großen Städten wie Hamburg oder Berlin. Und hier stimmen die Menschen ausländerfeindlichen Haltungen im deutschlandweiten Vergleich mit 13 beziehungsweise 16 Prozent eher unterdurchschnittlich zu.

„Viele Deutsche leben Demokratie nicht“

Es ist keine neue Erkenntnis, aber die Studie bestätigt es erneut: Das braune Gedankengut ist gesellschaftsfähig. „Rechtsextreme Einstellungen sind kein Randphänomen, sondern finden sich auch in der Mitte der Gesellschaft wieder“, fassten die Leipziger Wissenschaftler Elmar Brähler und Oliver Decker schon 2006 die Ergebnisse ihrer alljährlichen Studie zusammen. Die Zahlen von 2008 belegen, dass das Gleiche heute noch gilt. Dass die meisten dieser rechts denkenden Menschen nicht NPD oder die Republikaner wählen, hat einen Grund: „Sie wählen CDU oder SPD, weil sie den Rechten in der Wirtschaftspolitik nichts zutrauen“, meinen Brähler und Decker. Deshalb sei es auch verkehrt, das Problem „Rechtsextremismus“ zu unterschätzen und nur auf die NPD zu reduzieren.

Auch die Studie selbst könnte dazu führen, die Rechtsextremismus-Problematik zu unterschätzen. Denn die diesjährige Studie ist vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise durchgeführt worden, als die Stimmung noch gut war und die Arbeitslosigkeit stetig gesunken ist. „Wenn wir sie jetzt durchführen würden, würde das Ergebnis vielleicht schlechter ausgefallen“, vermuten Brähler und Decker. Denn noch immer würden viele Deutsche Demokratie nicht leben und als eigenes Projekt verstehen, sondern ihre Zustimmung an den wirtschaftlichen Erfolg koppeln. „Sinkt der Wohlstand, ist auch die Demokratie nichts mehr Wert“.

Wie kommen die Forscher zu ihrem Ergebnis?

Dem Satz „Die Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen“, stimmen 15 Prozent der Deutschen überwiegend und 22 Prozent teilweise zu. Ein Ergebnis, das den Leipziger Wissenschaftlern für ihre Studie Aufschluss über die Verbreitung des Antisemitismus in Deutschland geben soll. Um herauszufinden, wer im Kern seines Wesens antidemokratisch mit eindeutig rechtsextremen Einschlag veranlagt ist, sollten die Befragten zum Beispiel zum folgenden Satz Haltung einnehmen: „Was unser Land heute braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland“. Antidemokratisch deswegen, so Decker, weil es in einer pluralen Demokratie immer mehrere Interessen gebe und keine einheitlich deutschen. Insgesamt mussten die Befragten zu 18 Aussagen mit rechtsextremistischen Inhalt Stellung beziehen.

Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: In der Tendenz nehmen rechtsextreme Einstellungen kontinuierlich ab, wenn auch mit regionalen Unterschieden und auf einem niedrigen Niveau. Verantwortlich für diesen Erfolg betrachtet Brähler die vielfältige und verstärkte Arbeit gegen Rechts: „Die zivilgesellschaftlichen Projekte haben es mit befördert, dass demokratische Einstellungen eine deutlich breitere Basis haben“. Großer Lichtblick ist im bundesdeutschen Vergleich übrigens das kleine Saarland: Hier lehnen prozentual mehr Menschen rechtsextreme Einstellungen ab als in allen anderen Teilen Deutschlands.

http://www.zoomer.de/news/topthema/-...assenphaenomenQuelle
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Alt 28.11.2008   #2
Luise Miller
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Es ist also demokratisch, die Meinung einer offenbar deutlich messbaren Anzahl von Menschen als "braunes Gedankengut", "rechtsextremistisch" und "anti-demokratisch" zu bezeichnen, anstatt diese neutral in Frage zu stellen?

Und weiterhin hat diese Stiftung also Anspruch auf die korrekte Unterscheidung einer antisemtischen und demokratischen Frage? Sie ist also befugt, den Fragenkatalog dem Leser nicht zu veröffentlichen, sondern ihn ihm stattdessen als "fremdenfeindlich" zusammenzufassen?

Warum hat denn keiner der Befragten die Gelegenheit bekommen, zu erklären, warum er glaubt, die Juden kämen gern mit linken Methoden zum Ziel, sondern wurde sofort als Antisemit abgestempelt - ganz im Sinne der Demokratie?

Das sind die reinsten DDR-Erziehungsmethoden!

Aber Erfolg wird dieser Artikel unter der "Bevölkerung" ganz bestimmt haben: Die Gutmenschen werden sich ihre Nachbarn und Bekannten in Zukunft ganz besonders genau ansehen!

Teile und herrsche! PFUI TEUFEL!
__________________
Das Schweigen ist ein Messer, das die Wahrheit mordet. - http://zwifaltra.org
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Alt 29.11.2008   #3
Würfelbude
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"Rechts" oder "fremdenfeindlich" heisst ja auch nicht automatisch national zu denken oder gar Ahnung von Politik zu haben.
Daher verwundert es nicht, das der Pöbel zwar etwas gegen "Kanaken" haben mag, aber, ungebildet wie er ist, eben zu blöd ist um zu sehen wer ihm den Scheiss eingebrockt hat und daher weiterhin an den Parteien festhält, die sich einer ordentlichen olitik verweigern.

Was daran nun so sensationell ist erschließt sich mir nicht.
"Rechtsextremisten" wählen sicher keine SPD oder CDU, ausser den unbedarften Hohlbirnen vielleicht, die Bezeichnung "Rechtsextremist" ist hier nur wieder ein Schlagwort um alle Menschen, die nicht mit der Ausländerpolitik einverstanden sind, in den bösen Nazi-Topf zu stecken. Mehr nicht.

“Ausländer kommen nur nach Deutschland um den Sozialstaat auszunutzen”


Natürlich ist es sehr bedenklich, diese Aussage sich zu eigen zu machen. Denn natürlich kommen Ausländer nicht NUR nach Deutschland, um den Sozialstaat auszunutzen. Das müssten sogar megatonnenschwere Neonazis wissen. Viele Fremde sind in Deutschland um zu arbeiten, zu studieren, der Familie wegen, zum Reisen, etc.
Allerdings kommen AUCH Ausländer nach Deutschland, weil es sich fein leben lässt ohne zu arbeiten, immerhin besser als in der unterentwickelten Heimat, vulgo: um den Sozialstaat auszunutzen.
Ich vermute, dass viele Leute bei der Umfrage nicht auf diesen kleinen Unterschied nicht geachtet haben. Damit ist die Umfrage wissenschaftlich für die Katz’ und nur reine Propaganda “gegen Rechts”.
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Alt 21.07.2009   #4
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Vor allem finde ich bedenklich dass Deutsche Interessen vertreten in der Studie perse als Antidemokratisch bezeichnet werden. Eher diese Aussage finde ich Antidemokratisch weil es manchen Deutschen die sich nicht zur Rebellion trauen fast schon "verbietet" eigene also Deutsche interessen zu vertreten. Da ich ein Rebell bin lass ich mich dadurch nicht unterwerfen , aber nicht alle sind so mutig.
Für mich heißt Demokratie Volksherrschaft. Und das seit jeher hier ansässige , also die rechtmäßigen Hausherren in diesem Land sind nunmal die Deutschen und die einzelnen Deutschen/hauptsächlich germanischen-keltischen Stämmen . Von daher ist eine echte Demokratie in Deutschland für mich wenn das Deutsche Volk auch was zu sagen hat.
Für mich ist Multikulti auch dadurch eine Einschränkung von Demokratie , weil plötzlich Ali und Co sich hier unrechtmäßig einzumischen versuchen.
Die Linken und dazu zähle ich auch die Verfasser der Studie machen einen entscheidenden Fehler wenn sie hier in Deutschland allen verschiedenen Völkern die gleichen Rechte einräumen , denn sie nehmen den Deutschen damit ihr Recht sich im eigenen Land nach eigenen Wünschen einzurichten und benachteiligen dadurch die Deutschen , die meistens in den Ländern wo die Fremdstämmigen herkommen nicht diese Rechte haben. Ein deutlicher Nachteil zu ungunsten der Deutschen. Gerechter und damit Demokratischer wäre wenn dann gleichzeitig hier auch die Deutschen im eigenen Land zu ihrem Recht kommen zu bestimmen damit auch die Deutschen einen Platz haben wo ihre Wünsche vertreten werden , so wie die anderen Völkern eben in ihren Ländern bevorzugt vertreten werden. Denn die Fremden können im Zweifel ja wieder in ihr Land zurückkehren , aber wo sollen wir denn hin wenn es uns hier nicht mehr angenehm ist und wir uns nicht mehr von den Politikern vertreten fühlen und sind ?
Es ist nicht einzusehen dass wir im eigenen Land Platz machen und zurückstecken sollen und unser einziges Land verlieren sollen nur weil manche anderen Völker eine Zweite Heimat haben wollen. Wenn jedes Volk eine/seine Heimat hat und behalten kann ist das gerechter und auch Demokratischer , weil dann im weltweiten Vergleich jeder am ehesten zu seinem ihm zustehenden Recht und Heimatland kommt.

Geändert von Naturelife (21.07.2009 um 01:11 Uhr)
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Alt 30.07.2009   #5
Braunbär
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Hallo Naturelife,

ja und warum kommen die Deutschen Politiker in der Mehrheit nicht auf solche Gedanken? Weil eben Hinz und Kunz nach Laune wählen darf.
Wenn aber für das Autofahren ein Führerschein notwendig ist, um wieviel mehr für das "Fahren eines Landes", also für das wählen dürfen.
Doch so wie es aussieht, würden die derzeitigen versteckten Herrscher auch bei diesem System gut fahren, zu groß ist die Volksverdummung.
Schon seit Jahrhunderten haben erst Jesuiten, dann Freimaurer und ein in ihnen zahlreich vertretendes Volk entdeckt, dass es besser ist, "die Puppen tanzen zu lassen" und selbst im Hintergrund zu bleiben.
Die Demokratie ist sozusagen ihr Meisterstück.

Gruß
Braunbär
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