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Alt 03.02.2009   #13
Hugin
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Hallo,

Ein sehr gutes Werk ist noch Faust, ist voller Weisheiten.


(Wenn ich die Buchvorschläge hier so sehe ärgerts mich richtig, dass mich soviele Themen intressieren und ich am Ende des Tages doch nur 25 bis 50 Seiten gelesen habe und meinen Lesewünschen nicht hinterherkomme. Der Alltag nervt!)

Gruß Hugin
__________________
Zitat:
Hat man 24 Stunden früher recht als die anderen, so gilt man 24 Stunden lang als närrisch. - Antoine Rivarol
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Alt 03.02.2009   #14
Luise Miller
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Hallo Hugin,

ich kenn dein Leid und versuche hier mal Abhilfe zu verschaffen!

Denn: Zeit muss man sich nehmen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich, sobald ich begonnen hatte, nach diesem Motto zu leben, plötzlich wirklich viel mehr Zeit zum lesen hatte - und seither lese ich reihenweise guter Bücher durch, ohne wirklich einen Gedanken daran zu verschwenden, ob auch wirklich alles im Kopf bleibt, denn das Wichtige wird beim Lesen automatisch gespeichert.

Überleg dir mal, wo dich der Alltag einschränkt und wo du dir noch Zeit borgen kannst. Und wenn du keine Aktivitäten ausfallen lassen kannst oder willst, dann bleibt noch die Wegzeit übrig, sprich: wenn möglich auch beim Zug- oder Busfahren lesen. Abgesehen davon sind 25 bis 50 Seiten am Tag wirklich nicht wenig, denn damit schaffst du mindestens ein gutes Buch in der Woche ... ;D

Gruß,
Luise
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Das Schweigen ist ein Messer, das die Wahrheit mordet. - http://zwifaltra.org
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Alt 18.06.2009   #15
hate311
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Ich sah seinen mördern in die augen.Die letzten tage und der Tod von Rudolf Hess von Abdallah Melaohi

echt gutes buch kann ich nur empfehlen.
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Alt 19.01.2010   #16
Max Albert
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Hallo,

vor Kurzem ist mir Joachim Fernau empfohlen worden. Ich habe von ihm inzwischen "Disteln für Hagen", "Die Genies der Deutschen", "Sprechen wir über Preußen - die Geschichte der armen Leute" und "Deutschland, Deutschland über alles..." gelesen.

Besonders die letzten drei sind wirklich lesenswert. Fernau besitzt gründliche Geschichtskenntnisse (damit meine ich nicht die politisch korrekte Variante von Geschichtsschreibung ) und er schreibt in einem herrlich leichten und doch sehr eindringlichen Ton. Manchmal wirkt er auch erfrischend flapsig. Seine Bücher lesen sich ungemein flüssig und sie sind nie oberlehrerhaft. Er hat die Gabe, die wichtigen Fakten über eine zeitgeschichtliche Person knapp und aussagekräftig zu bündeln, manchmal gelingt ihm das mit kurzen Anekdoten (z.B. über Friedrich den Großen). Er wählt immer jene Anekdoten aus, die für das Wesen der Person ganz bezeichnend und geeignet sind, uns ein plastisches Bild von ihnen machen zu können.

Er widerspricht der politisch korrekten Geschichtsauffassung der Nachkriegszeit energisch - man möchte fast sagen, er tritt ihr mit Anlauf gehörig in den Arsch (Entschuldigung...)

Herrlich !

Was mich letztlich beeindruckt hat, ist seine tiefe Liebe zu Deutschland, die er nicht verhehlen kann und, trotzdem er Nachkriegsautor ist, auch nicht verhehlen will.

Liebe Grüße

Max
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